Erde 2.0 – Wie Elon Musk den Mars erobert (1/2)

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Teil 1 – WARUM Elon Musk den Mars erobert

 

Ach, die 60er…das waren noch Zeiten! Die Beatles. Das erste Videospiel. Und das vermutlich bedeutendste Abenteuer der Menschheit!

Während des wohl größten Schwanzvergleichs, den die Welt je sehen sollte – dem Kalten Krieg – erhielten wir einige der bedeutendsten Meilensteine unserer Geschichte.

Sputnik. Der erste Mann im All. Und natürlich, die Mondlandung!

Doch leider hielt der Hype um den Weltraum für die meisten nicht lange an. Seit 1972 haben wir keinen einzigen Menschen mehr auf den Mond geschossen!

Und das obwohl du heutzutage mehr Technologie in deinem Smartphone besitzt als die gesamte NASA in den 60er Jahren zusammen!

 

Warum nur haben wir aufgehört unsere wundervolle Pionierarbeit weiterzuführen?

Die Antwort ist klar:

Moneten!

Je nach Rakete kostete vor ein paar Jahren noch jedes ins All beförderte Kilogramm 10.000 – 20.000 $. Wtf?!

Dafür begannen wir den Weltraum zu erforschen

Unbemannt.

Bis heute geschieht das auf zwei Arten: Sonden & Teleskope:

Zu den bekanntesten Sonden zählen die New Horizons, die Curiosity sowie die Voyager Sonden 1 & 2.

Teleskope hingegen gibt es schon seit dem 17. Jahrhundert.

Das erste wirklich wahre Badass-Teleskop existiert allerdings erst seit 1990. Die Rede ist natürlich vom Hubble.

Groß wie ein Schulbus nahm die NASA jede Anstrengung in Kauf, um dieses Monstrum in den Orbit zu schießen – nur um später heraus zu finden, dass das Teil falsch eingestellt war.

Ein paar Monate und zig Millionen Dollar später wurde der Fehler behoben. Und seit dem beschenkt uns dieses Wunderwerk der Technik mit bezaubernden Bildern wie diesem hier.

Der ultimative mindfuck! (universe-beauty.com)

Auf den ersten Blick scheint es wie eine Ansammlung bunter Sterne.

Nur sind das auf dem Bild keine Sterne, sondern FUCKING GALAXIEN!!! (Wenn du dich gerade etwas klein und unbedeutend fühlen solltest, ist das ganz normal.)

Aber warum schießen wir keine Menschen mehr ins All?

Okay, fassen wir kurz zusammen was wir in den letzten 5 Jahrzehnten Weltraumforschung erreicht haben:

  • Wir haben Menschen auf den Mond geschossen!
  • Danach verfrachteten wir ein fliegendes, Fußballfeld-großes Weltraumlabor – die ISS – in den Himmel.
  • Über Jahrzehnte haben hunderte von Konstruktionen des heftigsten Hightech-Shits in alle Winkel des Sonnensystems befördert.

Das ist der Hammer, keine Frage. Aber es wirkt dennoch wie ein Rückschritt.

Ähnlich einer Zaubershow, in der der Magier seinen besten Trick zuerst auspackt und das Publikum am Ende mit einem komischen Gefühl der Enttäuschung nach Hause geht.

Keine Ahnung wie du das siehst, aber kann es sein, dass die Menschheit seit 40 Jahren mit einem bedrückenden Gefühl der Leere zu kämpfen hat, wenn es um den Weltraum geht?

Wo ist unsere Neugier geblieben? Unser Drang nach Abenteuer?!

Wir schießen Satelliten ins All, um nicht in die Ferne, sondern zurück auf die Erde zu schauen.

Und wieso beschränken sich unsere bemannten Missionen lediglich auf unseren eigenen Vorgarten, wenn es doch da draußen eine ganze Stadt, ja einen ganzen Kontinent zu entdecken gibt?!

Nichts erfüllt uns mit mehr Begeisterung und Inspiration, nichts bringt unser Adrenalin mehr zum kochen als mit anzusehen, wie unsere eigene Spezies in Dimensionen vordringt, die noch kein Mensch zuvor betreten hat!

 

Zum Glück gibt es einen Mann, der seine kindliche Faszination noch nicht verloren hat:

Elon Musk

Der Space-Messias (redbulletin.com)

Musk hat ein äußerst konkretes Ziel:

Er will 1.000.000 Menschen auf den Mars schießen! (Und ich dachte meine Masterarbeit sei ‘ne Herausforderung…)

Musks Absicht ist mit diesem Vorhaben quasi eine Art Backup der menschlichen Spezies zu erzeugen.

Für den Fall einer apokalyptischen Katastrophe, wie einer Supernova, einer Super-Sonneneruption oder anderen Super-Dingen… bitte hier beliebiges Weltuntergangs-Szenario einfügen (Top-Favoriten sind: Asteroiden, der 3. Weltkrieg, ein unerwartetes Modern Talking Comeback, …) .

Aber im Ernst. Elon Musk ist ein Visionär.  Und lässt du dich kurz ‘mal auf sein Gedankenspiel ein, so erscheint das Ganze vielleicht nicht mehr so lustig.

 

Betrachte doch ‘mal die Zeit von der Entstehung der Erde bis heute:

Seit Äonen von Jahren befand sich die Welt im Gleichgewicht (bitte mit epischer Musikuntermalung vorstellen).

Doch mit der Entwicklung der menschlichen Spezies wurde dieses Gleichgewicht in kürzester Zeit aus den Fugen gerissen.

In einem Wimpernschlag der Erdentwicklung hat sich die menschliche Population vervielfacht.

Wir, die Menschen, berauben dem Planeten seiner Ressourcen, lutschen ihn bis auf den letzten Tropfen aus.

Wir errichteten eine komplexe internationale Infrastruktur. Durch das Internet haben wir uns alle miteinander verbunden.

Und hatte ich schon erwähnt, dass wir auf dem Mond waren?!

 

Was denkst du? Kann man diese Zeiten aus Sicht unseres Planeten noch als normal bezeichnen?

Zusätzlich nähern wir uns exponentiell einer technologischen Singularität.

Mit anderen Worten: Betrachtet man alleine die Zeit von der Jahrtausendwende bis heute – so wird uns bewusst, dass wir nicht den geringsten Schimmer haben, wie die Welt alleine zur Zeit der nächsten Jahrhundertwende aussehen wird.

Akkurater Verlauf des menschlichen Fotschritts (waitbutwhy.com)

Die technologische Revolution bietet also kaum vorhersehbare Entwicklungen – nur Vermutungen. Und nicht alle davon sehen rosig aus.

Ein genetisch konstruierter Virus? Eine schlecht gelaunte Superintelligenz? Oder ein radikaler Klimawandel?

Es gibt viele potentielle Gefahren und keine davon gilt es zu unterschätzen.

Aber wenn du mir nicht glaubst, dann glaub Stepehen Hawking. Der hat studiert.

Müssen wir uns fürchten?

Musk’s größte Sorge selbst mag wohl das Fermi Paradoxon sein.

Kurzgesagt die Frage,  wo angesichts der lächerlich hohen Anzahl von bewohnbaren Planeten im Universum eigentlich die ganzen anderen Aliens sind?!

Könnte es vielleicht sein, dass alle außerirdischen Spezies eine der oben genannten „Prüfungen“ nicht bestanden haben und aussterben mussten?

Steht uns womöglich noch das gleiche bevor??

 

Musk wollte keine Zeit verlieren! So erkundigte er sich bei der NASA nach ihrem Zeitplan die Menschheit zu einer multiplanetaren Spezies weiterzuentwickeln.

Erschrocken musste er feststellen, dass nichts zu geplant war, dass diesem Ziel auch nur ansatzweise näherkommen sollte.

Was tut man in so einer Situation?

Richtig. man nimmt einen Großteil des Verkaufs seines Millionenunternehmens (Paypal), investiert es in ein klomplett Neues (SpaceX), liest ein paar Bücher über Raumfahrttechnologie und baut sich einfach seine eigene Rakete.

Standard.

Fazit

Unsere Begeisterung für den Weltraum und Abenteuer ist nicht mehr das, was sie einmal war. Doch es gibt Menschen, die fest entschlossen sind, aus dieser Glut wieder in ein loderndes Feuer zu entfachen.

Wir sehen uns in der Zukunft mit Risiken konfrontiert, die uns jetzt vielleicht nicht einmal bewusst sind. Elon Musk versucht das Überleben der Menschheit zu sichern, indem er eine autonome Kolonie auf dem Mars bauen möchte.

 

Gut. Soviel zum Thema WARUM. In Teil 2 erfährst du WIE Musk sein aberwitziges Ziel von 1.000.000 Menschen auf dem Mars in Angriff nimmt.

Was ist deine MeinungIst Elon Musk einfach nur ein größenwahnsinniger Spinner, oder meinst du es gibt tatsächlich eine reelle Chance dies in naher Zukunft zu erreichen?

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